3 Wochen im Sunshine State

Wir verbringen in Florida (inklusive der Bahamas Kreuzfahrt 😉 ) insgesamt drei Wochen. Wir starten unseren Aufenthalt in Miami und beenden ihn in Key West. Um mobil und unabhängig zu bleiben, entschließen wir uns für einen Mietwagen – unsere Reiseroute sieht folgendermaßen aus:

  1. Miami – West Palm Beach – Melbourne – Port Canaveral
  2. Cape Canaveral – Deltona – Blue Springs State Park (in der Nähe vom Ocala National Forest)
  3. Crystal River – Honeymoon Island – Tampa – Sanibel Island
  4. Everglades – Homesteadt – Key West

Erst Seefahrer – Dann Astronauten 😉
Nachdem wir mit Miami eine der schönsten und berühmtesten Städte der USA kennenlernen, lassen wir es uns auf der Bahamas Kreuzfahrt eher kulinarisch gut gehen 😉 Die Tagesausflüge nach Nassau und Freeport sind 2 ganz besondere Highlights und bieten zum Entspannungsprogramm der Carnival Liberty eine geradezu passende Abwechslung. Wie wir im Reisebericht zu Freeport & Nassau bereits festgestellt haben – über den Weg einer Kreuzfahrt diese Bahamas kennenzulernen ist aus unserer Perspektive auf jeden Fall eine gute Idee 🙂

Ganz etwas anderes stellt unser Besuch des Space Centers in Cape Canaveral dar, bei dem wir den Weltraumbahnhof der NASA kennenlernen. Spannend ist hier vor allem das abwechslungsreiche Programm: Museum, Imax, Spaceshuttle – Simulator und eine Busfahrt entlang der Raketenabschussrampen – das Komplettpaket der NASA bleibt definitiv im Gedächtnis hängen!

State – und Nationalparks: ein Paradies für Fotografen!
Unsere ersten guten Fotos von der Tierwelt Floridas machen wir bereits in Miami, wo wir den ersten Statepark besuchen: den Oleta State Park. Schon hier erfahren wir,  dass die US-Amerikaner scheinbar sehr naturverbunden sind und viel Zeit „draußen“ verbringen. Da Wasser quasi omnipräsent ist, sind es vor allem die Wassersportaktivitäten, die besonders beliebt sind: Surfen, Jetski, Angeln und Segeln – Florida, der Sunshinestate am Meer hat Flair 😉

Als nächstes besuchen wir den Blue Springs State Park, indem wir durch einen kleinen Bach zu einer Quelle schwimmen. Das Wasser ist super erfrischend und kristallklar – bei durchgängig über 30 Grad eine ganz besondere Annehmlichkeit 😉 Wirklich beeindruckend ist allerdings auch wieder hier die so artenreiche Tierwelt, denn bis zu diesem Zeitpunkt sehen wir bereits folgende Tiere: Adler und unzählige weitere verschiedene Vögel (viele vergleichbar mit Ibis & Reiher), ein Opossum, mehrere Otter, zahlreiche (große) Fische, einen Waschbären, Alligatoren, millionen kleiner Geckos und Eidechsen und einige Schildkröten. Und unser ganz persönlicher 6er im Lotto: einen Schwarzbären!

Sonnenschein, eine bunte Tierwelt und viiiel Natur 🙂
Nachdem unserer Fahrt an der Westküste entlang verschiedener „Touri-Spots“ (darunter Honeymoon Island und Paradise Island) erreichen wir den bislang schönsten Strand Floridas: auf Sanibel Island. Die schneeweißen Strände sind deshalb so berühmt, da der Quarzanteil hier sehr hoch ist und dadurch super fein wird – weißer Puder, wenn man so sagen möchte 😉 Wir relaxen hier zwei volle Tage und begeben uns danach zu unserem nächsten Highlight: den Everglades!


Moskito – Alarm in der Wildnis
Wir starten im Südwesten Floridas in Richtung der Stadt Homesteadt, in der wir die letzten Tage unserer Zeit in den USA verbringen möchten. Auf dem Weg planen wir einen Stopp in Everglades City ein, denn dem Namen nach zu urteilen, sind wir dann „mittendrin“. 😉 Und so ist es auch: Wir fahren auf direktem Weg dorthin und befinden uns inmitten der Natur. Scheinbar jeder in dieser Stadt bietet Airboottouren an und falls er dies nicht tut, ist er anderweitig im Tourismusgewerbe tätig 😉 Insgesamt macht die Stadt aber einen sehr schönen Eindruck und nach einigen Fotostops sowie dem Erklimmen eines großen „Vogelbeobachtungsturms“ geht es weiter in Richtung Osten. Auf dem Weg nach Homesteadt halten wir noch einige Male um auf verschiedenen „Boardwalks“ (hölzerne, höher gelegene Pfade durch die Natur) viele verschiedene Tiere zu beobachten. 😉 Unsere Highlights hier: Eulen, Adler, Geier, Alligatoren, eine Schlange und zahlreiche Riesenheuschrecken. Nicht zu vergessen, sind allerdings unsere mehr als nervigen ständigen Begleiter: Moskitos! Die bissigen Biester sind wirklich überall und mehr als penetrant – ein echtes Manko der Everglades 🙂 Umso besser, dass diese offenbar gar nichts vom Airboot halten. Denn auf unserer Tour, die das absolute Highlight in den Everglades darstellt, werden wir komplett in Ruhe gelassen. Und so bleibt uns ungestört Zeit, die Fahrt zu den vielen Alligatoren (wir sehen insgeasamt 6 Stück 😉 ) zu genießen. Abseits der Natur ist allerdings auch die Fahrt an sich einfach nur geil! 🙂

Das Beste kommt zum Schluss : Key West
Nachdem wir die Everglades ausgiebig erkundet haben, widmen wir uns unserem letzten Ziel: den Keys. Diese erstrecken sich von Key Largo bis nach Key West. An unserem ersten Tag bleiben wir in Key Largo und nehmen uns eine kleine Auszeit am Strand des John Pennekamp Stateparks, bevor wir uns auf den langen Weg nach Key West machen. Nach einer (relativ langweiligen ;)) 3-stündigen Fahrt erreichen wir endlich den südlichsten Punkt Floridas – und was soll man sagen: Wow! Key West ist wirklich wunderschön. Die bunten Häuser, die vielen farbenfrohen Blumen, die relaxte und gechillte Athmosphäre: Es scheint alles aufeinander abgestimmt zu sein! Der Ort lädt einfach zum verweilen ein und aufgrund der günstigen Preise (bis auf Parken – wir zahlen 10 Dollar pro Stunde 😉 ) kann man es sich hier wirklich gut gehen lassen! Daher bleibt uns auch am Ende nur ein Statement übrig: Wir kommen definitiv noch einmal wieder! 🙂