Endlich angekommen im atemberaubenden Tongariro Nationalpark!

Wir erreichen unser heutiges Ziel bereits gegen frühen Nachmittag. Für die folgenden drei Nächte haben wir uns in einem Hostel in Turangi, ca. 50 km vom Nationalpark entfernt, eingebucht. Auf dem ersten Blick erscheint unser neues zu Hause auf Zeit weniger wie ein Hostel. Es erinnert doch sehr an einen bunt zusammengewürfelten Alternativhof. Eine Garage bildet das zu Hause eines „Roofers“ , eine weitere Garage bildet einen Aufenthaltsraum mit Billardtisch, einer Dartscheibe und Sitzgelegenheiten. Diese wiederum sind, wie die komplette restliche Einrichtung im gesamten Hostel, bunt gemischt. Vom alten Sessel bis hin zum alten Autositz, einer Kuckucksuhr, alles was ein Normalsterblicher wegschmeißen würde, findet hier doch noch Verwendung. Alle Wände sind hier bemalt und jeder Gast wird herzlich dazu eingeladen, sich mit Erinnerungen an den Wänden zu verewigen. Ob man hierbei von „Kritzeleien“ oder moderner Straßenkunst sprechen sollte bleibt wohl eine individuelle Entscheidung des einzelnen Betrachters. Leider haben wir es verpasst, von dieser irgendwie doch einzigartigen Unterkunft Bilder zu machen. 😦

Auch die zwei Herren, welche das Haus leiten erinnern an zwei absolute schräge und verrückte Hippies. Sie sind jedoch so unfassbar herzlich, liebenswert und hilfsbereit, zwei Menschen jener Art, welche keiner Fliege etwas zu leide tun könnten. So oder so, wir fühlen uns hier sehr wohl und bekommen hinzukommend viele tolle Insidertipps von zwei total herzlich verrückten Männern, welche ihre Region sehr zu lieben scheinen.

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Der Tongariro Nationalpark ist ist gigantisch und in seiner Schönheit einfach einmalig! Schnell versteht man warum der Nationalpark jährlich einen Magneten für massenweise Touristen bildet. Einen großen internationalen Stellenwert bekam der Nationalpark durch die Filmreihe „Herr der Ringe“. Viele Szenen wurden hier gedreht. So findet man hier zum einen das berüchtigte „Mordor“ , aber auch den berühmten Krater, in welchen der Ring hineingeworfen wurde. An dieser Stelle entschuldige ich mich bei allen Herr der Ringe Fans für meine bescheidene Beschreibung. Ich gestehe, ich habe diese Filme niemals intensiv geguckt.

Im Gegensatz zu mir taten das jedoch Millionen anderer Menschen, sodass man sich vorstellen kann das die Intentionen, den Tongariro Nationalpark zu besichtigen, bei Touristen imenz gestiegen sind.

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Doch unabhängig von „Herr der Ringe“ hat der Nationalpark so viel zu bieten. Besonders markant sind die hohen Berge im Herzen des Nationlparks. Die Höhe des Mount Tongariro beträgt 1967 Meter. Der Mount Ngauruhoe ist sogar 2287 Meter hoch.

Durch die verschiedenen Höhenebenen muss man im gesamten Nationalpark mit unterschiedlichen und unbeständigen Witterungsverhältnissen rechnen, vor allem jetzt im Winter. Während man im Tal im T-Shirt bei Sonnenschein wandern kann ist es in den Bergen logischerweise wesentlich kälter und man muss mit starken Schneestürmen rechnen. Neben einer wunderschönen Landschaft gibt es im Nationalpark auch verschiedene Skigebiete, welche saisonal viele Besucher zu verzeichnen haben.

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Es gibt sehr viele, verschiedene Wanderwege. Der wohl bekannteste ist das „Tongariro Alpine Crossing“. Die Länge des Tracks beträgt insgesamt 19.4 Km. Unterwegs kommt man an verschiedenen, landschaftlichen Hinguckern vorbei; unterschiedliche Seen, verschiedene Vegetationen.. Das Highlight bildet das Erklimmen des Berges, von wo aus man in den berüchtigten Krater sehen kann, in welchen der Ring im Film „Herr der Ringe“ hineingeworfen wurde. Der komplette Track muss wunderschön sein, doch ist dieser durch den starken Höhenunterschied auch eine gewisse Herausforderung. Das Wetter ist hier extrem unbeständig. Jedem Wanderer wird empfohlen im Vorfeld regelmäßig das Wetter auf dem Berg zu checken. Hinzukommend sind knappe 20 km einen Berg hoch und runter wandern auch nicht mal eben mit links gemacht. 😉

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Ich hätte mich super gerne dieser Herausforderung gestellt. Ich vermute das die Eindrücke jede Bemühung entschädigt hätten. Leider wurde uns vom „Tongariro Alpine Crossing“ von wirklich allen abgeraten, da momentan zu viel Schnee in den Bergen liegt, sich der Anblick also nicht lohnen würde, es viel zu kalt wäre und vor allem glatt. Das Wetter könnte zu schnell umschlagen, was gefährlich werden könnte. Hinzukommend haben wir leider keine geeignete Ausrüstung. Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben, ein Grund mehr für mich eines Tages wieder zu kommen! Dafür nennt uns unser herzlicher Freak aus dem Hostel einen tollen alternativen Wanderweg. Diesen planen wir dann morgen in Angriff zu nehmen. Ich kann es kaum erwarten!

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