Von Naturrutschen bis hin zum Elefantenbaden- unser Ausflug in Chiang Mai

Nachdem wir nun zwei Wochen Kulturprogramm und Städte hinter uns gebracht haben sehnen wir uns ein wenig nach der Natur und buchen in Chiang Mai einen Tagesausflug.

Das Auto, mit welchem wir heute unterwegs sein werden, ist mal was anderes. Befördert werden wir mit einem Pickup, was erst mal nichts besonderes ist. Doch sitzen wir nicht wie gewöhnlich im Auto, sondern hinten auf der Ladefläche drauf. Uns stört es nicht und dadurch das der Pickup hinten nur halb verschlossen ist erleben wir fahrend Thailands Verkehr wesentlich näher an uns dran, als es nur möglich wäre. 😉

„Erster Halt: Das Schmetterlings- und Orchideenhaus!“

Unser Pickup bringt uns zu unserem ersten Stop, einem Schmetterlings – und Orchideenhaus. Es ist ganz nett hier; viele schöne Pflanzen und tatsächlich auch eine kleine Auswahl an Schmetterlingen. Kann man als Halt ganz gut mal machen. 😉

„Unsere „Whitewater Rafting- Experience““

Unser Guide fährt nun mit uns in den Dschungel hinein. Hier werden wir nun Whitewater Rafting machen. Wir werden zu viert + 1 Guide in ein Boot gepackt und los geht der Spaß. Und tatsächlich macht es wirklich Spaß! Es gibt Stellen mit starken Strömungen, in welchen das Boot ordentlich durchgeschüttelt wird. Total herrlich! Ich liebe so was ja! Zwischenzeitig paddeln wir total entspannt über den Fluss. Auch das ist nicht zu verachten, denn so kann man in aller Ruhe die Natur genießen. Nach ca. 30 Minuten kommen wir zum Ende. Für mich bis heute „Whitewater Rafting- Jungfrau“ war es allemal ein Erlebnis, was ich eines Tages sicher viel länger nochmal wiederholen möchte!

„Ein kleiner Dschungeltrek mit dem Ziel: Rutschen! ;)“

Als Nächstes wandern wir 20 Minuten durch den Dschungel. Wir gelangen zu einem Wasserfall. Er ist zwar klein, aber sehr schön anzusehen. Hinzu kommt, dass man diesen problemlos runter rutschen kann, eine Naturrutsche also. 😉 Ja, man muss sich tatsächlich im ersten Moment überwinden. Hat man das jedoch einmal gemacht, macht es super viel Spaß! Ich kleiner Trottel habe nur ein wenig den Moment verpasst, im richtigen Moment einzuatmen und den Mund zu schließen. Für mich gibt es also zu der Naturrutsche noch literweise Naturwasser gratis zum trinken dazu. In dem Moment bete ich, dass mein Magen- Darm- Trakt stark genug ist um das zu bewältigen. 🙂

„Das Elefantencamp und tolle Momente mit Waly“

Nach dem Wasserfall fahren wir in ein altes, traditionelles Dorf.

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Wir essen hier zu Mittag. Danach geht es an das Elefantenreiten. Ja, wir wissen, dass es sich hierbei um ein sehr umstrittenes Thema handelt. Hier in Thailand sind Elefanten nun mal Nutztiere, wie in Deutschland es Pferde sind. Und solange die Elefanten einen gesunden Eindruck machen und es ihnen augenscheinlich gut geht haben wir beschlossen, nicht zu laut gegen an zu schreien. Die Frage wäre, was geschehen würde, hätte man so gar keine Verwendung mehr für die Tiere. Während wir in Ayutthaya Elefanten mit offensichtlichen Verhaltensstörungen begegnet sind haben wir hier, in dem Dorf, den Eindruck, dass es den Tieren sehr gut geht. Es reiten hier immer zwei Leute auf einem Tier. Ich wähle Henne als mein Teammitglied 🙂 . Wir haben heute die Ehre, auf Waly sitzen zu dürfen. Das Reiten ist sehr ungewöhnlich, macht aber Freude! Man weiß einfach gar nicht so recht wo man sich festhalten soll und da ich am Kopf sitze merke ich  mit jeder Bewegung, die Waly macht, wie ich hoch und runter gehe. Die Tiere laufen recht willkürlich los bis zu den Gräsern, dann wird gefressen. Unsere Guides locken sie mit Zuckerrohr immer wieder in Richtung Fluss. Von Gewalt keine Spur. Wir reiten mit Waly in den Fluss. Dort geht sie in die Hocke, und wir steigen in Mitten des Flusses ab. Ich hätte noch Stunden mit ihr durch die Gegend laufen können.

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Im See scheinen die Elefanten richtig viel Vergnügen zu haben. Sie planschen! Ja, Elefanten planschen im Wasser und verschwinden teilweise sogar komplett darin. So was habe ich noch nie gesehen und mir geht mein Herz auf. Ich habe die Möglichkeit, nun Waly ein wenig mit Wasser zu bespritzen und sie zu bürsten. Waly genießt es und tollt am Ende ein wenig mit mir herum, in dem sie mit ihrem Rüssel immer wieder zu mir kommt. Ich bin im 7. Himmel!

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Wir werden von einem starken Regen überrascht. Als sich dieser etwas legt, haben wir ein wenig Zeit durch das Dorf zu schlendern. Im Grunde genommen hat man nun die Möglichkeit, ein wenig einzukaufen. Danach geht es auch schon wieder zurück nach Chiang Mai. 😉

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