Ayutthaya- die Stadt der geköpften Buddhas

„Ein bisschen historischer Background..“

Ayutthaya ist eine kleine Stadt, welche etwa 70km nördlich von Bangkok liegt. Auch wenn sie nicht mit einer Großstadt wie Bangkok zu vergleichen ist, so hat Ayutthaya einen großen historischen Background. Zwischen 1351- 1767 war es die Hauptstadt des siamesischen Königreichs und im 18. Jahrhundet bildete es die wichtigste Metropole des südostasiatischen Festlands. Ayutthaya hatte in den vergangenen Jahrhunderten des öfteren mit mehreren Belagerungen durch die Birmanen zu kämpfen. So konnte die Stadt jeder Belagerung Wiederstand leisten, bis Ayutthaya am 07. April 1767 von den Birmanen erobert, geplündert und nahezu komplett zerstört wurde. Bei jener Eroberungen wurden sämtlichen Buddhas die Köpfe abgeschlagen. Heute gehört die damals zerstörte Alstadt als „Geschichtspark Ayutthayas“ zum UNESCO- Welterbe. Soweit ein grober Einblick in den Hintergrund Ayutthayas.

Auf unsere Route durch Nordthailand wurden wir durch die Tatsachen über Ayutthaya neugierig gemacht und wir wollen uns einen eigenen Eindruck verschaffen.  😉

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„Welcome to Ayutthaya“

Wir buchen uns für zwei Nächte in einem 12- Bett Zimmer ein. Ein Hoch auf die Nebensaison, denn in unserem gebuchten Zimmer residieren wir in der ersten Nacht mit einer weiteren Person und in der folgenden Nacht haben wir das Zimmer komplett für uns alleine (sogar das ganze Hostel – Wir sind die einzigen Gäste!).  Um Ayutthaya herum fließen drei Flüsse zusammen: Mae Nam Chao Phraya, Mae Nam Pa Sak und der Mae Nam Lop Buri . Der zentrale Kern der Stadt wird durch die Flüsse geteilt. Wir beschliessen am ersten Tag, die Bahnhofseite von Ayutthya unter die Lupe zu nehmen und zu dem „Floating Market“ (schwimmender Markt, also ein Markt auf einem Fluss) von Ayutthaya zu gehen.

„Von liebevollen Thais und einem vollbeladenem Roller“

Gestärkt durch ein unglaublich leckeres grünes Curry mit Kokosmilch wandern wir entlang des Bahnhofs, und wandern und wandern und wandern. Wir stellen fest, dass unsere Karte nicht ganz so Maßstabsgetreu ist und erkämpfen uns unseren Weg durch das Durchfragen und wandern ;). Wir fragen an einer Stelle eine Rollerfahrerin nach dem Weg. Leider spricht sie kein Englisch, doch „Floating Market“ scheint sie zu verstehen und da sie uns den Weg nicht erklären kann bietet sie uns an, einfach „hinten drauf zu springen“. Gesagt, getan und keine zwei Minuten später fahren die etwas korpulente und herzensliebe Thailänderin, Henne hinter mir und ich (in der Mitte beider) mit dem Roller durch die Straßen von Ayutthaya. Alleine die Situation ist es wert! Die nette Thai lässt uns am „Floating Market“ absteigen und wir bedanken uns von ganzem Herzen für ihre Hilfe!

„Ein sehr touristischer Floating Market“

Auf dem ersten Blick wird man am Gelände des „Floating Market“ von den Eindrücken ein wenig geflasht! Kaum vor Ort kommen uns Elefanten entgegen, wir erblicken einen schönen Fluss und auf dem Festland viele Stände. Wir besichtigen zunächst die Stände. Diese ähneln einem typischen, thailändischen Markt. 😉 Auffällig hier sind die Angebote und Shows mit Tieren. Es wird „Elefantenreiten“ angeboten, sowie die Möglichkeit, diese zu füttern und Fotos mit ihnen zu machen. Ob die Tiere dabei so glücklich sind,sei mal dahingestellt. Darüber hinaus gibt es ein Schafsgehege und auch hier die Option, für wenig Geld Futter für diese zu kaufen und dieses zu verfüttern. Wir entdecken ein Plakat, auf welchem Tiershows angeboten werden. Mitunter anzusehen sind Hunde-, Krokodil- und Elefantenshows sowie tanzende Affen. Ich persönlich halte davon gar nichts! Wir wandern an einem Steg entlang Richtung „Floating Market“. Hier werden wir leider ein wenig enttäuscht, denn dieser hat hier nichts mit einem traditionellem „Floating Market“ zu tun. Es handelt sich um einen Platz, an dem viele thailändische Shows stattfinden und der Eintritt beträgt 200 Baht (ca. 5 Euro). Da wir in Vietnam bereits einen traditionellen „Floating Market“ gesehen haben entscheiden wir uns dagegen und wandern in Ruhe Richtung Hostel zurück.

 

 

„Der Geschichtspark Ayutthayas – ein bisschen UNESCO – Welterbe“

Ausgeschlafen begeben wir uns heute zu dem „Geschichtspark Ayutthayas“, den Tempelanlagen. Zunächst einmal überqueren wir den Fluss für 5 Baht, welcher uns von der ehemaligen Altstadt trennt. Dort angekommen ärgern wir uns ein wenig, dass wir nicht einen Pass von uns dabei haben, denn man kann für wirklich wenig Geld (ca. 30-50 Baht) ein Fahrrad für den ganzen Tag ausleihen. Sportlich und passlos wie wir sind machen wir uns also zu Fuß auf den Weg. Wir laufen ca. 2km, was jedoch machbar ist. Wir besichtigen als erstes den „Wat Mahathat Park“. Neben mehreren Tempeln und kopflosen Buddhas findet man hier ausserdem den Buddhakopf, welcher in einem Baum verwachsen ist und ein wahres Highlight hier bildet. Eine Frau spricht uns an : “ Touch it! It is important for positive energy and good vibes!“ Okay, also tun wir dies und ich lasse noch einen Wunsch da. Wir werden sehen, ob sich dieser erfüllt 😉 .

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Nach dem „Wat Mahathat Park“ wandern wir noch eine Weile durch die Tempellandschaft. Auch hier kommen uns noch einige Elefanten entgegen. Am Abend essen wir wieder in dem leckeren Restaurant gegenüber unseres Hotels und lassen den Tag bei „Green Papaya Salad“ und „Padthai“ ausklingen. Next stop: Lopburi. 😉

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