Campeche und Mérida

Die bekannteste Region Mexikos ist wohl die der Reviera Maya, die sich von Cancun bis nach Tulum erstreckt. Fälschlicherweise wird der gesamte Teil häufig als Yucatán zusammengefasst, obwohl sich die gesamte Halbinsel aus den 3 Bundesstaaten Quintana Roo (hier liegen Cancun, Playa del Carmen und Tulum), Yucatán (hier liegen Valladolid und Chichen Itza) sowie Campeche (Bundesstaat und gleichzeitig Stadt) zusammensetzt. 😉 Nachdem wir am Anfang unseres Mexiko Aufenthalts schon einige Städte in Quintana Roo und Yucatán bsichtigt haben, freuen wir uns auf dem Rückweg in Richtung Cancun auf die noch verbleibenden Großstädte Campeche (eigentlich San Francisco de Campeche 😉 )  und Mérida (Yucatán). Und so machen wir von uns von San Cristobal mit dem ADO Nachtbus (öfter mal was Neues 😉 ) auf in Richtung der Halbinsel Yucatán. Bei dieser Fahrt durchstreifen wir übrigens erneut den Bundesstaat Tabasco, den wir zum wiederholten Male leider nur durch die Fensterscheibe wahrnehmen dürfen 😉

San Francisco de Campeche

San Francisco de Campeche ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates und ist seit 1999 zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt worden. Das liegt vor allem an den noch heute vorhandenen Besfestigungsanlagen, von denen sich um die Alstadt sowie im naheliegenden Umland einige befinden. Wir haben uns für unseren kurzen Aufenthalt das Fort San Miguel sowie für die gut erhaltene Stadtmauer entschieden. 🙂

Das Fort San Miguel liegt etwas außerhalb der Stadt und ist vergleichweise klein. Es ist allerdings sehr gut erhalten und bietet einen tollen Blick über das Wasser sowie auf die anliegende Promenade, die von den Mexikanern zum Verweilen gerne genutzt wird. Es gibt zusätzlich ein kleines Museum, auf dem verschiedene Exponate ausgestellt werden und auf der die Geschichte des kolonialen Campeche gut verständlich dargestellt wird. Insgesamt verbringen wir hier eine gute Stunde – der Eintritt liegt bei umgerechnet etwa 2 -3 Euro pro Person.

Die ehemalige Stadtmauer, die Campeche einst vor Angriffen aus dem Meer schützen sollte, ist leider nicht mehr vollständig erhalten. Es gibt jedoch einige Teile, die sich heute noch in einem guten Zustand befinden und die für den Tourismus geöffnet wurden. So besteht die Möglichkeit auf einem großen Teil der Mauer entlang zu spazieren und so einen guten Blick über das koloniale Campeche zu bekommen. Auch hier ist wiederum ein Museum enthalten, in dem es sich zu meiner Freude hauptsächlich um Piraterie handelt 😉

Koloniale Architektur – Auf den Spuren des alten Campeches

Die wohl größte Sehenswürdigkeit Campeches ist die große Kathedrale, die sich inmitten der Stadt an einem kleinen Park befindet. Auch in den Straßen drum herum findet man viele alte Häuser und Bauten, die an die koloniale Bebauung auf der alten Zeit erinnert. Plant man eine Reise in diese schöne Stadt, sollte man sich allerdings vor Augen führen, dass wohl ein halber Tag für die Entdeckung der Altstadt mehr als ausreichend ist. 😉 Für uns bedeutet dies, dass wir uns an diesem Tag eine Schoko – Frappucino leisten und die Eindrücke der letzten Woche Revue passieren lassen 🙂

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Mérida – die Hauptstadt Yucatáns

Von Campeche begeben wir uns mit dem Bus nach Mérida, der Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán. Die Stadt hat insgesamt über 750.000 Einwohner und zählt somit zu den etwas größeren Städten Mexikos. In diesem Sinne erkunden wir also hier seit langem wieder eine Großtstadt 😉

Mérida hat einen besonders schönen Stadtkern, an dem sich ein großer Park und einige koloniale Bauten befinden. In einigen Fällen gibt es in diesem Gebäude (teils kostenlose) Museen, die sich sowohl mit der Kolonialzeit als auch mit dem Schicksal der Maya aueinandersetzen. Nachdem wir uns also sowohl mit Kultur als auch mit Geschichte befasst haben, ist es an der Zeit etwas typisch mexikanisches kennezulernen: Und wir haben Glück – Es findet in dieser Zeit das Yucatán Festival statt. 🙂 Das bedeutet, dass jeden Abend Live – Musik gespielt wird und traditionelle Tänze stattfinden. Schön ist in diesem Zusammenhang, dass dieses Festival für die Mexikaner abgehalten wird und der Tourist lediglich eine Nebenrolle spielt. Und so beobachten wir in Mérida noch einmal hautnah, wie die traditionelle mexikanische Kultur ausgelebt wird. 🙂

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An Ende sind wir allerdinds relativ froh, dass es so langsam in Richtung Playa del Carmen geht – schließlich wollen wir hier noch einige Tage am Pool verbringen! Insbesondere deswegen, weil die letzten Hotels und Appartements nicht immer die Besten waren – Mehr dazu findest du in diesem Blogeintrag: Wie lebt man eigentlich auf einer Weltreise?

 


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