Un’belize’able Caye Caulker – Go Slow and Relax

Vom mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo machen wir uns von Playa del Carmen auf den Weg nach Caye Caulker, eine Insel die vor dem Staat Belize liegt. Die Insel ist relativ klein und vor allem für das anliegende Riff bekannt, welches nach dem Great Barrier Reef in Australien das zweitgrößte zusammenhängende Riff der Welt darstellt. Und so liegt es wohl auf der Hand, dass wir hier einen Schnorcheltrip unternehmen müssen 🙂 Wir nehmen also den ADO Nachtbus, der uns über die Grenze nach Belize City (die Hauptstadt Belizes) bringt. Von hier nehmen wir ein sogenanntes Wassertaxi, das uns wiederum innerhalb von einer Stunde nach Caye Caulker fährt. Kosten: ca. 30 Euro für den Nachtbus und noch einmal 20 Euro für die Hin – und Rükfahrt nach Caye Caulker.


„Welcome to Caye Caulker – Remember Go Slow

Auf der Insel angekommen, werden wir zunächst mit dem hiesigen Motto vertraut gemacht: „Go slow and Relax“ 😉 Und auf den ersten Blick scheint dies berechtigt: die Insel ist so klein, dass man wohl nie unter Zeitdruck gerät um von A nach B zu kommen, und sollte man es doch einmal eilig haben, nimmt man eines der vielen Golf Karts (es gibt auf der Insel keine Autos 😉 ), um sich zu seinem Ziel bringen zu lassen. Ein weiterer Punkt der zum Motto passt, sind die vielen „Rastafaris“, die keinen Hehl daraus machen, dass Drogen relativ einfach zu beschaffen sind: Kurz gesagt, Caye Caulker kann man getrost als Kifferparadies definieren 😉 Es ist im Endeffekt aber einfach die übertrieben gechillte Athmosphäre, die den Charme der Insel ausmacht und da man, bis auf Tauchen und Schnorcheln, eh nicht viel machen kann, freundet man sich schnell mit einer der vielen Hängematten an 😉

Schnorcheln am zweitgrößten Riff der Welt

Das Highlight unseres (leider sehr kurzen) Belize Aufenthalts stellt natürlich der Schnorcheltrip dar. Diesen buchen wir bei „Cavemantours“ für 65 USD pro Person, da dieser sagenhafte 900 Bewertungen bei Tripadvisor aufweisen kann: 899 mal 5 Sterne und 1 mal 1 Stern, da jemand seekrank wurde 😀 Wir schließen uns in jedem Fall den 5 Sternen an, denn der Ausflug ist wirklich fantastisch! So fahren wir an unserem Tagesausflug insgesamt zu 8 verschiedenen Orten – wir sind 8 Personen ( 6 Deutsche und 2 Neuseeländerinnen) und 2 Guides.

Unser erster Stop führt uns zu einem Privatanwesen, dass einen kleinen „Wassergarten“ betreibt, in dem Seepferdchen schwimmen. Direkt danach geht es zu einem anliegenden Steg, wo wir riesengroße Fische von Hand aus mit Sardinen füttern – man muss sich das so vorstellen, dass man die Sardine mit der Flosse zwischen Daumen und Zeigefinger „klemmt“ und über die Wasseroberfläche hält – die Tarpune ( Atlantischer Tarpun) springen dann aus dem Wasser um „zuzuschnappen“ 😉

Schnorcheln mit Rochen, Haien und Schildkröten

Für unsere nächsten 4 Ziele setzen wir unsere Taucherbrillen auf und ziehen unsere Flossen an: Das Highlight beginnt! 🙂 Denn als wir ankommen, sehen wir an der Oberfläche bereits unzählige Fische und Haie, die als riesengroße Wolke um unser Boot herumschwimmen. Unser Guide erzählt uns später, dass die Fische in der Hoffnung auf etwas zu fressen von den Motorengeräuschen angelockt werden. – Uns steht nun der Sprung ins Getümmel bevor und tatsächlich offenbart der Einstieg ins Wasser das wahre Ausmaß – Und wir sind von der ersten Sekunde an einfach nur begeistert! Aber seht am besten einfach selbst 😉 ( Die Bilder sind übrigens mit einer einfachen Handy – Schutzhülle gemacht worden)

Insgesamt sehen wir unzählige Rochen und Haie; viele mittelgroße bunte Fische, die meist in großen Schwärmen unterwegs sind; 2 sehr große Schildkröten; eine Muräne sowie einige Barrakudas – wir können also durchaus behaupten, dass unser Schnorcheltrip erfolgreich ist!

Seekühe? – Die sind heute leider im Urlaub!

Wenn ihr nun richtig mitgezählt habt, fragt ihr euch bestimmt was wir an den letzten beiden Spots machen, richtig? 😉 Nunja, wir halten Ausschau nach Seekühen und entdecken leider keine – Schade, aber nicht besonders schlimm. Um es in den Worten unseres Guides zu sagen: „We can only go with mother nature and not against her!“ – So wahr….


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